
Tanja Lorenz
Diätassistentin für Darm- und Frauengesundheit und für einen entspannteren Umgang mit Essen
„Ich kann das, was entsteht, heute gut halten, ohne es sofort auflösen zu müssen.“
Vorher
Was war deine größte Herausforderung vor dem Mentoring?Meine größte Herausforderung war gar nicht das Wissen, das war schon da. Es ging eher um meine eigene Sicherheit in den Momenten, in denen es emotional wird. Ich hatte schon immer einen sehr guten Draht zu meinen Klientinnen und wir sind oft schnell an die Gefühle und die Punkte gekommen, die dahinter liegen. Und genau da kam bei mir diese leise Unsicherheit: Halte ich das gerade wirklich gut? Oder mache ich vielleicht etwas schlimmer, wenn ich nachfrage?
Wie hat sich das im Alltag gezeigt?Vor allem in diesen Momenten, in denen es emotional wurde. Wenn Tränen da waren oder es plötzlich sehr ruhig wurde, wusste ich eigentlich: Das ist gerade wichtig. Aber ich war mir oft nicht sicher, wie ich am besten damit umgehen soll. Ich habe dann häufig versucht, schnell etwas zu erklären oder mitzugeben, einfach um wieder Sicherheit reinzubringen.
Nachher
Was machst du heute anders?Ich frage heute ganz anders nach, viel bewusster und gezielter. Ich nehme Zwischenlaute wahr, die ich früher so nicht gehört hätte, und frage genau an diesen nach. Dadurch kommen wir schneller an das, was wirklich dahinter liegt. Ich lasse meine Klientinnen mehr zu sich kommen und ins Spüren. Genau das macht den entscheidenden Unterschied. Und ich kann das, was entsteht, heute gut halten, ohne es sofort auflösen zu müssen.
Wie ist dein Status quo heute?Heute arbeite ich mit deutlich mehr Klarheit in meinen Beratungen. Durch das Mentoring habe ich begonnen, die Methoden wirklich anzuwenden. Gerade die Deep Dives haben mir eine ganz andere Sicherheit gegeben, weil ich vieles selbst spüren durfte. […] Ich höre heute oft von meinen Klientinnen, dass ihnen die Termine bei mir einfach gut tun und dass sie sich Ernährungsberatung ganz anders vorgestellt haben. Ich nutze immer mehr aus der „Mentoring-Schatzkiste“ und freue mich über jede Methode, die ich passend einsetzen kann und die meinen Klientinnen wirklich weiterhilft.






























