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Blogeinträge
Donnerstag, 22 November 2018 17:53

#14 Mach´ die Zeit zu deinem Freund

Nimm dir Zeit beim Essen ...

 

Sind wir uns ehrlich, diesen Tipp haben wir schon alle gehört und das mehrfach. Was hat es damit auf sich und warum hilft langsames Essen beim Abnehmen? Diesen Fragen widmen wir uns im heutigen Beitrag.

 

Nachdem „Bilder“ mehr als tausend Worte sagen, möchte ich folgendes Bildentstehen lassen:

Nachdem dich dein Wecker heute im Stich gelassen hat, bist spät dran. Deinen Kaffee kannst du nur so nebenbei trinken. Im Büro geht der Stress weiter. Die fünf Minuten, die dir zwischen deinen Terminen und Telefonanrufen bleiben, verbringst du mit der Beantwortung von E-Mails. Kaum dass du dich versehen hast ist es auch schon Mittag und dein Magen knurrt. Ein Blick auf die Uhr verrät dir, dass du keine Zeit hast, dir etwas aus der Kantine zu holen. Im Obstkorb kugelt noch ein einsamer, verwaister  Apfel herum und so beschließt du, dass der Apfel heute dein Mittagessen sein wird. Gleichzeitig kommt eine E-Mail mit dem Betreff „dringend“ an. Während du deinen Apfel isst beantwortest du die Mail. Gegen 18 Uhr kommst du nach Hause. Schnell noch für das Abendessen einkaufen, das du heute zubereiten willst. Obwohl du schon großen Hunger hast wartest du geduldig, schließlich gibt es bald Abendessen. Um 19.30 Uhr ist es dann soweit, endlich ist das Essen fertig. Du hast dich schon so auf den Lachs gefreut! Nach dem Essen bist du völlig erledigt und willst dich auf dem Sofa ausruhen. Jetzt erst merkst Du wie voll sich dein Magen anfühlt und hoffst, dass das Völlegefühl bald nachlässt.

 

Stressessen

Photo by Evieanna Santiago on Unsplash

Sind wir uns ehrlich – so eine Situation kennt sicherlich jeder. Mir jedenfalls ist es früher regelmäßig so ergangen. Der Hauptgrund war, dass ich oftmals Mahlzeiten ausgelassen habe um Kalorien zu sparen. Natürlich hatte ich dann abends großen Hunger. Die Folge war, dass ich alles was sich auf meinem Teller befand in einem Rekordtempo verschlungen habe. Manchmal sogar noch eine zweite Portion.

Es gibt mehrere Gründe für hastiges Essen:

  • Stress (z.B. Termin- und Zeitdruck)
  • Zu wenig Zeit für eine Mahlzeit
  • Bewusstes Aussparen von Mahlzeiten oder Diäthalten
  • Großer Hunger (zu wenig gegessen, Nährstoffmangel, Sport, ...)
  • Besonders gute Speisen die man sich vielleicht sogar verwehrt (z.B. bei Heißhunger-Attacken)
  • Emotionen, wie Ärger oder Traurigkeit
  • ...

Zahlreiche Studien beschäftigen sich mit Faktoren die zu Übergewicht führen. Erst kürzlich haben Yumi Hurst und Haruhisa Fukuda neue Studienergebnisse veröffentlicht.Sie haben über 40 Jahre lang Daten zu Körpergewicht und Essverhalten von 60.000 Menschen analysiert. Sie haben ihre Studienteilnehmer nach ihrer subjektiven Einschätzung zu ihrer Essgeschwindigkeit gebeten. In der Gruppe der Studienteilnehmer die sich als langsame Esser eingestuft haben, waren deutlich weniger Personen mit Übergewicht als in den Gruppen der Normal- oder Schnellesser. Die Langsam-Esser hatten weniger Bauchumfang und einen niedrigeren BMI (Verhältnis zwischen Gewicht und Körpergröße). Es zeigt sich also, dass Personen die hastig oder schnell essen auch zu Übergewicht neigen. Mehrere Studien konnten den Zusammenhang zwischen Gewicht und Essgeschwindigkeit beweisen.

 

Aber warum gibt es hier einen Zusammenhang?

In unserem Körper gibt es ein grandioses System welches Hunger- und Sättigungsgefühl steuert. Unser Körper überwacht unsere Nahrungsaufnahme ständig. Die Hormone Ghrelin (Hunger) und Leptin (Sättigung) sind dabei maßgeblich beteiligt. Das Sättigungsgefühl hängt von der Zusammensetzung der Mahlzeit (Eiweiß, Fett und Kohlenhydrate) ebenso ab wie von der Menge. Da man einen ganzen Blog über diesen komplexen Mechanismus schreiben könnte, beschränken wir uns aktuell nur auf einen Mechanismus – die Zeit.

 

Die Zeit ist dein Freund

Das Sättigungsgefühl tritt ca. nach 20 Minuten ein. Nehmen wir das Beispiel von vorhin. Die Mahlzeit war nach 10 Minuten aufgegessen. Das bedeutet, dass unser Sättigungsgefühl ja erst viel später eintritt und wir uns vielleicht sogar Nachschlag holen bevor uns der Körper sagt: „Ich bin nun satt“.  Wir essen dann letztendlich mehr als wir eigentlich benötigt hätten. Zu viel bedeutet, dass der Körper alles, was über den Bedarf hinausgeht, in Form von Fett speichert. Genau das wollen wir ja nicht. Daher ist es so wichtig, dass du auf dein Sättigungsgefühl achtest und aufhörst zu essen wenn du satt bist. Um dein Sättigungsgefühl überhaupt zu spüren (dazu kommen wir noch im Detail in einem extra Beitrag), solltest du dir beim Essen also Zeit lassen.

 

Photo by Daniel Monteiro on Unsplash 

Ich möchte dir folgenden Tipp mitgeben:

  • Wenn du meinen letzten Blogeintrag gelesen hast, dann hast du vielleicht schon damit angefangen, deine Achtsamkeit zu trainieren. Wenn du das noch nicht gemacht hast, empfehle ich dir zu Artikel #12 zurückzukehren. Hole dir das Audiofile und beginne regelmäßig zu üben bevor du mit Schritt 2 weitermachst.
  • Ab sofort kannst du deine Achtsamkeitsübung erweitern. Ich zeige dir die Mini-Variante zu der Übung (Audiofile, siehe Starterset unten) die du schon kennst. Statt der gesamten Version verwenden wir jetzt nur ein paar wenige Elemente. Such dir eine Mahlzeit aus und beginne deine Mahlzeit folgendermaßen: Schließe deine Augen (wenn möglich). Entspanne deine Schultern und konzentriere dich auf deine Atmung. Versuche alle Geräusche und Gedanken für einen Moment auszublenden. Achte nur auf deine Atmung, spüre wie die Luft beim Einatmen einströmt und wie sich deine Bauchdecke beim Einatmen hebt und beim Ausatmen senkt. Mache 4 – 5 tiefe Atemzüge auf diese Art und Weise. Öffne dann deine Augen und beginne zu essen.
  • Achte bei deiner Mahlzeit darauf langsam zu essen. Mach während dem Essen mehrere Pausen in denen du das Besteck weglegst.

 

Diese Übung hilft dir dabei, den Stress oder deine Unruhe abzustreifen. Damit verhinderst du hastiges und schnelles Essen. Um das das Thema Überessen kümmern wir uns in einem weiteren Artikel.

 

Dein Benefit

Fassen wir kurz zusammen: Wenn du beginnst langsam zu essen, wirst du dreifach belohnt:

  • Du isst in Summe weniger (weil du schneller satt bist)
  • Dein Körper muss keine überschüssigen Nährstoffe speichern (= weniger „Hüftgold“)
  • Du lernst auf deineSättigungsgefühl zu achten (du spürst schneller wann du satt bist und nascht dadurch auch weniger)

 

 

 

Klingt doch spitze oder?

 


P.s: Wenn du Fragen hast, schreib mir einen Kommentar oder eine Nachricht!

 

 

 

 


Achtsam essen - der KURS

Achtsam essen kannst du im Selbststudium erlernen. Aus Erfahrung weiß ich aber, dass es leichter klingt als es tatsächlich ist. Meine Erfahrung hat gezeigt, dass es am einfachsten geht, wenn du in einer Gruppe dabei unterstützt wirst und in den ersten Wochen "bei der Hand genommen wirst" um die Grundlagen Schritt für Schritt unter Anleitung zu erlernen. Dazu biete ich ab Februar den 8 Wochen KURS „ACHTSAM ESSEN an. Sichere dir am besten noch heute deinen Platz und mache die ersten Schritte gemeinsam mit "Gleichgesinnten".

 

 

Hole dir das achtsam essen STARTERSET

Du erhälst das ACHTSAM ESSEN AUDIOFILE. Darüber hinaus erhältst du eine ACHTSAM ESSEN ANLEITUNG mit wertvollen Tipps zur Umsetzung. Du willst noch heute starten? Fülle das Formular aus und schon kann es losgehen!

 

 

 

 

 

Publiziert in Blog

 

 

Achtsamkeit – das Wort ist im Moment in aller Munde. Es scheintein regelrechtes Modewort geworden zu sein. Dabei ist das Konzept gar nicht so neu. Seit mehr als 2500 Jahren wird Achtsamkeit im Buddhismus praktiziert. 1979 entwickelte Jon Kabat-Zinn das erste Stressprogramm auf Basis des Prinzips der Achtsamkeit (mindful based stress reduction).

Aber was bedeutet Achtsamkeit eigentlich?


Photo by Lesly Juarez on Unsplash

 

„Achtsamkeit bedeutet aufmerksam zu sein.... Achtsamkeit ist die Kunst, bewusst zu leben. .. Achtsamkeit bedeutet, den Autopiloten im Alltag auszuschalten.” (Jon Kabat-Zinn)

 

Das bedeutet, dass wir aufhören uns über das Gestern und das Vorher zu ärgern und uns über das Später oder Morgen Gedanken zu machen. Was zählt ist das JETZT.

Um 1990 entwickelte Jean Kristeller dieses Achtsamkeitsprogramm weiter und es entstand das Konzept mindful based eating (achtsam essen). Seit damals konnten mehrere Studien die positive Wirkung beider Programme wissenschaftlich belegen. In unterschiedlichen Studien konnte nachgewiesen werden, dass die Methode des achtsamen Essens langfristige Erfolge hat, wohingegen 90% der Diätprogramme oder Programmezur Ernährungsumstellung scheitern und TeilnehmerInnen nach spätestens einem Jahr ihr Ausgangsgewicht wiedererlangt haben.

Du fragst dich was der Grund dafür ist?  Was schätzt du, wie oft du nebenbei isst?  Und was schätzt du, wie oft du aus purer Gewohnheit im Kino Popcorn kaufst oder einen Kuchen zum Kaffee isst?

 

90 Prozent unseres Verhaltens wird durch unsere Gewohnheiten gesteuert.

 

Du bist gerade auf dem Weg nach Hause. Diesen Fußweg kennst du schon in- und auswendig – du gehst ihn jeden Tag. Du musst dich also nicht mehrauf deinen Weg konzentrierenund so gehst du deine heutigen Tätigkeiten oder deine heutige Präsentation noch einmal gedanklich durch. Was hast du gut gemacht und wo hättest du vielleicht noch konkreter sein müssen? Auf einmal stehst du vor deiner Eingangstüre und kannst dich gar nicht mehr bewusst an deinen Weg erinnern. Du hast den Bäcker an derEckegar nicht registriert und auch die spielenden Kinder sind dir nicht aufgefallen. 

Kennst du diese oder eine ähnliche Situationen? Unsere Morgenroutine, das Autofahren sowie viele Tätigkeiten unseres täglichen Lebens, ebenso wie unser Essverhalten sind durch Gewohnheiten gesteuert. Diese Gewohnheiten sind fest in uns verankert, so fest, dass sie uns noch nicht einmal bewusst sind.

 

Photo by nrd on Unsplash

Beim Abnehmen beschäftigen wir uns mit Lebensmitteln aber nicht mit den Ursachen für unser Hüftgold. Die Ursachen liegen in unseren Gewohnheiten und ungünstigen Verhaltensmustern. Zum Beispiel eine nächtliche Attacke des Kühlschranks. Nicht die restliche Pizza war Schuld sondern dein Verhalten. Vielleicht rührt dein Kohldampf daher, dass du unter Tags nichts gegessen hast? Und was ist mit der Tüte Chips die du einfach so nebenbei gefuttert hast? Nicht die Chips sind schuld daran. Deine Gewohnheiten sind es. Die Gewohnheiten sind es, die uns den Teller leer essen und die Tüte Chips neben dem Fernsehen aufessen lassen. Wir haben nicht aufgepasst, haben „nebenbei“ oder aus Langeweile gegessen. Was bringt es dann wenn wir Chips aus unserer Küche verbannen, wenn die Chips gar nichts dafür können? Klar können wir Chips verbannen aber Lebensmittel zu vermeiden ändert nichts an unseren Gewohnheiten und somit werden wir diese nie los werden. Irgendwann schlägt dann der berühmte Schweinehund durch. Unser innerer Schweinehund, der für unsere schlechten Gewohnheiten steht. Aber diesen Schweinehund können wir umerziehen. Um unsere Verhaltensweisen zu verändern müssen wir uns mit unseren Verhaltensweisen beschäftigen und unsere Gewohnheiten verändern.

Mentale Strategien und Meditation bauen neue Gewohnheiten auf indem Sie neue Verbindungen im Gehirn schaffen. So gelingt es, alte Verbindungen (Muster) zu schwächen und neue, günstige zu entwickeln.

Du siehst, wir müssen also so Einiges lernen. Nachdem unsere Gewohnheiten ja stark unbewusst sind, müssen wir uns diese wieder bewusst machen. Dieses Bewusstmachen, das können wir mit Meditation oder Mentaltraining tun. Zunächst schaffen wir Bewusstsein für diese Gewohnheiten um sie dann später „umzupolen“. Das ist vergleichbar mit einem Trampelpfad. Stell´ dir vor, du gehst durch eine unberührte Wiesenlandschaft. Du kannst nun deine Fußspuren sehen. Je öfter du diesen Weg gehst, umso breiter wird die „Straße“ und irgendwann entsteht ein Trampelpfad, oftmals sogar ein richtiger Wanderweg. Und genau das passiert auch mit unseren Gewohnheiten – sie verankern sich durch häufiges Tun.

 

Photo by Natalia Figueredo on Unsplash

 

Nun ist es so weit. Wir sehen uns an, was du jetzt und sofort umsetzten kannst. Bitte gehe dabei Schritt für Schritt vor. Wenn du beginnst alles auf einmal umzusetzen, wird dich das überfordern. Die Gefahr, dass du dann aufhörst ist groß. Und beachte, neue Gewohnheiten etabliert man nicht von heute auf morgen. Deine schlechten Gewohnheiten haben sich immerhin auch nicht von Montag auf Dienstag sondern über Jahre entwickelt. Du solltest das Element fix in deinen Alltag einbauen und Geduld haben.

Diese Gewohnheiten können dich beim Abnehmen unterstützen:

  • Nimm dir täglich einen Moment (ca. 15 Minuten) Zeit und trainiere deine Achtsamkeit. Dazu gibt es eine Audiodatei die ich dir für diese Übung zur Verfügung stelle. Dabei handelt es sich um eine Achtsamkeitsmeditation. Diese hilft dir dabei, deine Fähigkeit zu trainieren und die ersten Schritte deines neuen Trampelpfades zu gehen. Mach das zuerst mit Anleitung. Um die Audiodatei zu erhalten, kannst du das Formular am Ende der Seite benutzen.
  • Du fühlst dich schon fit und die Meditation gelingt dir schon richtig gut? Steigere dich, indem du die Meditation ohne Anleitung machst.
  • Wenn auch das gut funktioniert, weite deine neue Gewohnheit auf das Essen aus. Beginne, dich beim Essen mit allen Sinnen auf deine Speise zu konzentrieren. Was siehst, riechst, schmeckst du? Wenn du die Mahlzeit isst, konzentriere dich bei jedem Bissen auf den Geschmack in deinem Mund. Mach das für die ersten paar Bissen von deiner Speise (circa die ersten fünf Minuten während deiner Mahlzeit). Wenn du merkst, dass dir das einfach fällt, dann beginne das Zeitfenster auszuweiten.
  • Wenn wir Meditation Spaß macht und du diese aktiver und mit vollem Körpereinsatz praktizieren möchtest, probiere dich in Yoga oder anderen Aktivitäten wie Qi Gong, Pilates & Co.
  • Versuche im Alltag immer eine Sache nach der Anderen zu machen. Wenn du liest, versuche, dich ausschließlich auf das Lesen zu konzentrieren. Wenn du mit jemandem sprichst, versuche dich auf das Gespräch zu konzentrieren und dabei deinen nächsten Termin auszublenden. Versuche wirklich im Hier und Jetzt zu sein und den Moment zu genießen. Zu deinen anderen ToDo´s kommst du ohnehin noch später 

Die von mir genannte Meditation ist die Basisübung (der Grundbaustein) auf der viele weitere Übungen aufbauen. Im Kurs achtsam essen führen wir wöchentlich neue Übungen durch, die du als Audiodatei mit nach Hause nehmen kannst. Daneben erhältst du noch viele weitere Übungen und Tools um deine Achtsamkeit zu trainieren und zu lernen, neue günstige Essgewohnheiten zu entwickeln.

 


Achtsam essen - der KURS

Achtsam essen kannst du im Selbststudium erlernen. Aus Erfahrung weiß ich aber, dass es leichter klingt als es tatsächlich ist. Meine Erfahrung hat gezeigt, dass es am einfachsten geht, wenn du in einer Gruppe dabei unterstützt wirst und in den ersten Wochen "bei der Hand genommen wirst" um die Grundlagen Schritt für Schritt unter Anleitung zu erlernen. Dazu biete ich ab Februar den 8 Wochen KURS „ACHTSAM ESSEN an. Sichere dir am besten noch heute deinen Platz und mache die ersten Schritte gemeinsam mit "Gleichgesinnten".

 

 

Hole dir das ACHTSAM ESSEN online Training

Du erhälst das ACHTSAM ESSEN AUDIOFILE. Darüber hinaus erhältst du eine ACHTSAM ESSEN ANLEITUNG mit wertvollen Tipps zur Umsetzung. Du willst noch heute starten? Fülle das Formular aus und schon kann es losgehen!

 

 

 

 

 

Publiziert in Blog
Donnerstag, 11 Oktober 2018 04:42

#12 - Genussvoll abnehmen - so geht´s

Das hast du in meinen letzten Blogeinträgen gelesen:

  • #4 Ernährungstip gefällig? : Die Umsetzung von allgemeinen Ernährungstipps zum Abnehmen funktionieren oftmals nicht langfristig weil diese Tipps kopfgesteuert sind. Unser Essverhalten ist aber durch Emotionen gesteuert. Insofern wird es nicht lange gut gehen statt "Schokolade einen Apfel" zu essen. Die Folge: Demotivation? Essanfall?
  • #5: Verbote Teil 1 - das "Eh-scho-wurscht-Prinzip": Verbote können nicht über einen langen Zeitraum aufrechterhalten werden. Irgendwann greifst du zu einem Keks. Nachdem du den ersten Keks gegessen hast, kommt der Zweite und der Dritte weil´s "eh schon wurscht ist". Das Ganze endet häufig in einer Essattacke, bevor dann am Morgen die nächste Diät „angesagt“ ist. Die Folge: Demotivation? Frust? Selbstzweifel?
  • #6: Darum nimmst du nicht ab obwohl du weniger isst als Andere!: Ständiges Diätverhalten führt dazu, dass dein Stoffwechsel träge wird. Dein Körper verbrennt kein Fett mehr, nein er speichert es und zwar so viel wie möglich. Irgendwann isst du weniger als Andere und nimmst dennoch nicht ab. Die Folge: Demotivation? Angst? Frust?
  • #7 - Diäten und die Sache mit den rosa Elefanten: Je mehr du dir Lebensmittel verbietest, desto höher wird dein Verlangen danach. Irgendwann wirst du dem Verlangen nachgeben. Die Folge: Frust? Essanfall? Selbstzweifel?
  • #8 - Was Verdauungsprobleme, Übergewicht oder Stress mit Yoga zu tun hat: Du ertappst dich manchmal dabei, dass du gedanklich schon wieder beim nächsten Termin bist anstatt das nette Gespräch und dein Mittagessen zu genießen? Mit Achtsamkeit lernst du deine Aufmerksamkeit auf das Hier und Jetzt zu lenken und den Moment zu genießen.
  • #9 - Achtsames Essen - was soll das sein?: Meine Geschichte und wie ich zu achtsamen Essen gekommen bin.
  • #10 - Intervallfasten - ein Blick hinter die Kulissen: Was es mit Intervallfasten auf sich hat und wie ich diesen Trend als Ernährungspsychologin bewerte.
  • #11 - Mache DAS auf keinen Fall wenn du abnehmen möchtest!: Abnehmen bedeutet für die meisten Personen Verzicht, Verbote und wenig Genuss. Das muss es aber ganz und gar nicht sein! Folge: Demotivation? Frust?

 

In all diesen Beiträgen habe ich euch erklärt, warum das übliche Diätverhalten langfristig nicht funktioniert. Man könnte sich jetzt folgende Fragen stellen:

  • Wie soll ich langfristig abnehmen wenn ich keine Diät mache und es keine Verbote gibt?
  • Ohne Diät esse ich doch genau das, was ich nicht essen darf. Dann esse ich noch mehr Ungesundes als zuvor. Brauchen Menschen nicht irgendwelche Richtlinien um auf "der Spur" zu bleiben?
  • Ich vertrau mir nicht, was, wenn dann zunehme?
  • Wie soll das gehen? Wie kann ich "anders" abnehmen?

Ich möchte dir folgende Gegenfragen stellen:

  • Willst du ein Leben lang irgendwelche Richtlinien oder Regeln befolgen?
  • Willst du dein Leben lang Kalorien oder Punkte zählen?

Ich weiß nicht, wie du diese Frage beantwortest, aber ich denke, der Großteil der Menschen will das nicht. Schon alleine deshalb weil es anstrengend ist, ständig an Kalorien oder Punkte zu denken, ständig planen zu müssen und etwas umzusetzen was vielleicht gar nicht in den eigenen Alltag passt. Das Scheitern ist vorprogrammiert und der Frust ebenfalls.

Es ist Zeit für einen neuen Weg ...

Es ist Zeit, nicht ständig über Lebensmittel, Vorgaben und Richtlinien zu sprechen sondern wieder über das Essen selbst. Über das WIE des Essens.

In meinen Beiträgen wird euch sicherlich der Begriff des achtsamen essens schon aufgefallen sein. Der Ansatz geht sprichwörtlich über den Tellerrand hinaus. Im Gegensatz zu Diäten stehen beim achtsamen essen nicht irgendwelche Lebensmittel im Vordergrund. Vielmehr geht es darum, eine besondere Art der Aufmerksamkeit zu entwickeln und bewusst zu essen.

Du lernst auf deine Körpersignale zu hören, das natürliche Gefühl von Hunger und Sättigung zu spüren und auf die Lebensmittel zurückzugreifen, die dir gut tun. Achtsam essen (oder intuitives essen) lenkt deine Aufmerksamkeit weg von Ratgebern, Medien, Kalorientabellen oder Empfehlungen und hin zu dir. Du wird dabei dein eigener Ernährungsexperte. Du lernst, dir selbst zu Vertrauen.

Die Aufmerksamkeit wird dabei auf folgende Fragen gelenkt:

  • Wann esse ich?
  • Warum esse ich?
  • Bin ich tatsächlich hungrig oder habe ich nur Gusto?
  • Wie merke ich, dass ich hungrig bin?
  • Wie geht es mir nach dem Essen?
  • Welche Lebensmittel und Speisen tun mir gut?
  • Nach welchen Lebensmitteln oder Speisen fühle ich mich matt und müde?
  • Wie schmeckt/riecht das Essen?
  • Woran merke ich, dass ich satt bin?
  • Welche Gedanken oder Gefühle verbinde ich mit dem Essen?
  • Wo bin ich mit meinen Gedanken wenn ich esse?
  • Wann haben ich einen besonders grossen Gusto auf bestimmte Speisen?
  • ...

WIE KANN MAN ACHTSAM ESSEN LERNEN?

Das tolle am achtsamen essen ist, dass du die Prinzipien sofort, immer und egal wo du bist, umsetzten kannst. Du bist nicht an bestimmte Rezepte oder Lebensmittel gebunden.

Starte am Besten noch Heute

  1. Übe dich in Achtsamkeit
  2. Nimm dir Zeit beim Essen
  3. Schluss mit der Diätpolizei 
  4. Iss wenn du hungrig bist (und zwar wenn du moderat hungrig bist)
  5. Höre auf zu essen wenn du satt bist (satt ist nicht gleich voll)
  6. Genieße jeden Bissen deines Essens. Konzentriere dich beim Essen auf das was du isst (Geschmack, Geruch, Konsistenz)
  7. Achte darauf, wie es dir nach der Mahlzeit geht/wie du dich fühlst

Suche dir eines der Prinzipien aus und beginne noch heute, daran zu arbeiten (am Besten startest du bei Punkt 1 - denn das ist die Basis des achtsamen essens).

In meinen nächsten Beiträgen werde ich auf jedes dieser Prinzipien näher eingehen. Du erhältst wertvolle Tipps und Inputs zum achtsamen essen. Ich werde dich dabei unterstützen, die einzelnen Prinzipien umzusetzen und diese zu erlernen. Natürlich werde ich auch auf die damit verbunden Schwierigkeiten im Alltag eingehen.

Um dir den Einstieg zu erleichtern, habe ich dir das ACHTSAM ESSEN online Training erstellt. Darin ist alles enthalten was du für einen erfolgreichen Start benötigst. Zu Beginn erhältst du das ACHTSAM ESSEN AUDIOFILE um bei Punkt 1 "Übe dich in Achtsamkeit" zu beginnen. Im weitern Verlauf erhältst du über den Zeitraum von 4 Wochen Post von mir mit weiteren Schritten zur Umsetzung. Du willst noch heute starten? Fülle das Formular am Ende der Seite aus und schon kann es losgehen!

 

 


Achtsam essen - der KURS

Achtsam essen kannst du im Selbststudium erlernen. Aus Erfahrung weiß ich aber, dass es leichter klingt als es tatsächlich ist. Meine Erfahrung hat gezeigt, dass es am einfachsten geht, wenn du in einer Gruppe dabei unterstützt wirst und in den ersten Wochen "bei der Hand genommen wirst" um die Grundlagen Schritt für Schritt unter Anleitung zu erlernen. Dazu biete ich ab Februar den 8 Wochen KURS „ACHTSAM ESSEN an. Sichere dir am besten noch heute deinen Platz und mache die ersten Schritte gemeinsam mit "Gleichgesinnten".

 

 

Hole dir das ACHTSAM ESSEN online Training

Du erhälst das ACHTSAM ESSEN AUDIOFILE. Darüber hinaus erhältst du eine ACHTSAM ESSEN ANLEITUNG mit wertvollen Tipps zur Umsetzung. Du willst noch heute starten? Fülle das Formular aus und schon kann es losgehen!

 

 

 

 

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