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Ich würde fast behaupten, dass sehr viele Menschen fast rund um die Uhr essen. Ein Kaffee mit Milch zu Hause, ein Frühstück später im Büro, ein Apfel vor dem Mittagessen, das Mittagessen selbst, am Nachmittag ein Kaffee, später ein Stück Schokolade, zwischendurch Saft, am späten Nachmittag einen Snack und dann das Abendessen. Eventuell eine Nascherei zum Dessert. 

Betrachtet man das laufende essen auf physiologischer Ebene, so bedeutet das, dass der Körper quasi rund um die Uhr mit Energie versorgt wird. Wenn also der Körper rund um die Uhr mit Energie versorgt wird, beginnt er langfristig, überschüssige Energie (Zucker aber auch Fett) in Fettdepots zu speichern. Ein ungeliebter Nebeneffekt ist, dass der Körper aufhört, Fett abzubauen – braucht er ja auch nicht, denn er bekommt ja ständig neue Energie nachgeliefert. Im Extremfall verändern sich die Blutfettwerte und der Insulinspiegel steigt an.Was ist also die gängigste Ernährungsempfehlung um das zu verhindern?

„Machen Sie mindestens 5 Stunden Essenspause zwischen den Mahlzeiten.“

Eigentlich ein gut gemeinter Ratschlag, der durchaus seine Berechtigung hat (dazu unten mehr).

 

 

Soll/Muss ich die 4 Stunden Pause zwischen den Hauptmahlzeiten einhalten?

Neulich habe ich einen Ernährungsworkshop gehalten, in dem es um´s Überessen ging. Ich habe die Teilnehmer dazu ermutigt, etwas zu essen wenn sie Hunger haben um einem Essanfall aufgrund zu großen Hungers vorzubeugen. Eine Kursteilnehmerin meinte zu mir: „Cornelia, heisst das ich soll essen wenn ich Hunger habe? Man darf doch 5 Stunden zwischen den Mahlzeiten nichts essen. Was soll ich denn tun, wenn ich 3 Stunden nach meiner Mahlzeit wieder Hunger habe? Soll ich dann auch essen?“

Und hier kommen wir zu dem Punkt, an dem Ernährungsempfehlungen zu einem ernährungspsychologischen Thema werden: In der Aussage oben sehen wir die Phrase „Man darf“... „soll“. Das sind Begriffe, an denen man erkennen kann, dass sich die Dame aus dem Workshop an Regeln und Empfehlungen orientiert und das strikt. Da ist auch nichts Verwerfliches dran, ABER hinter dem was sie gesagt hat, steckt ein sehr großer Leidensdruck. Sie ist verunsichert durch die zum Teil widersprüchlichen Regeln, frustriert weil vieles nicht klappt und deshalb klammert sie sich noch mehr an irgendwelche neuen Richtlinien. Sie ist verzweifelt, weil einfach nichts so richtig funktionieren will.

 

Hilfe, ich habe schon nach 3 Stunden großen Hunger!

Wenn du darauf achtest, ausgewogen zu essen, dann wirst du zwischen deinen Hauptmahlzeiten auch kein Hungergefühl verspüren! Wenn du mal Hunger hast oder du hast Gusto auf einen Kaffee mit Milch oder möchtest einen Kuchen essen, dann bitte tu das und genieße diese „Zwischenmahlzeit“.

Es passiert nichts wenn du das tust! 

Empfehlungen sind einfach nur Empfehlungen basierend auf ermittelten Durchschnittswerten von Studien an „gesunden“ Menschen (dazu unten mehr). Es sind keine Gebote, bei denen Strafe droht, wenn du sie nicht einhältst. Kein Mensch, keine Diät kennt deinen Körper besser als du selbst – vergiss das bitte nicht!

Oben habe ich geschrieben, eine Pause von 5 Stunden zwischen den Mahlzeiten sei eigentlich ein guter Ratschlag, der durchaus seine Berechtigung habe. Denn: Nach einer kohlenhydrathaltigen Mahlzeit steigt der Zuckerspiegel im Blut an (Blutzucker). Insulin wird ausgeschüttet, es hat die Aufgabe, den Zucker aus dem Blut in die Zellen zu transportieren. Insulin ist gleichzeitig unser Fettspeicherhormon. Solange das Insulinlevel hoch ist, wird der Zucker, der in unserem Körper nicht gebraucht wird, im Körper in Form von Fett gespeichert. In dieser Zeit wird also kein Fett verbrannt, weil dem Körper ja genug Energie zur Verfügung steht. Falls zwischen den Mahlzeiten eine größere Zeitspanne liegt, sinkt der Blutzuckerspiegel und der Körper fängt an, auf unsere Fettdepots zuzugreifen.

Bei vielen Menschen funktioniert es nicht, in den Fettstoffwechsel zu kommen. Wie meine Kursteilnehmerin, quälen sich die Personen dann über Stunden hinweg um auf die empfohlenen Essenspausen zu kommen und das völlig kontraproduktiv. Das ist nämlich genau der Punkt, an dem früher oder später aufgeben, essen was der Kühlschrank bereit hält, danach ein schlechtes Gewissen haben und sich mit Selbstvorwürfen quälen.

 

Warum funktioniert es nicht?

  • Durch viele einfache Kohlenhydrate fährt ihr Blutzuckerspiegel Achterbahn. Isst du hauptsächlich einfache Kohlenhydrate, steigt dein Blutzuckerspiegel rapide an um dann genauso schnell wieder unter ein normales Niveau zu fallen. Heißhunger entsteht.
  • Durch Diäten oder das falsche Ernährungsverhalten kann es passieren, dass sichder Stoffwechsel auf Sparflame schaltet und träge wird, er greift dann auch nicht auf Fettdepots zurück.

 

Damit die 5-Stunden Regel funktioniert, muss der Körperstoffwechsel zunächst einmal richtig und gut funktionieren (das meinte ich oben mit "gesund": die Empfehlungen wurden von Personen abgeleitet, deren Stoffwechsel läuft). Zuerst muss einmal eine Basis geschaffen werden. Auch wenn viele Personen hinsichtlich ihrer Ernährung gut informiert sind, zeigt sich nicht selten, dass es dennoch Lücken gibt. Lücken, die eben zu dem genannten Problem führen. Bevor meine Kursteilnehmerin ihren Stoffwechsel in die Gänge bringen kann, muss sie zuerst die besagte Basis für ihre Ernährung schaffen.

Um das meistern zu können bedarf es folgender Voraussetzung: Sie muss mental dazu in der Lage sein. Sie muss dazu bereit sein, ihre Diätmentalität abzulegen, sie muss lernen, ihren Körper zu akzeptieren wie er jetzt ist, um dann langfristig positive Veränderungen zu erreichen. Denn: Die Veränderung beginnt im Kopf und ist ein Prozess. 

 

Und nun? Conclusio?

Wir tendieren dazu, rund um die Uhr zu essen, nebenbei und ganz unachtsam. Und die Studienergebnisse liefern uns die Evidenz dafür, dass dieses ständige Snacken nicht gut für uns ist.

Mein Tipp: Achte auf eine bewusste Mahlzeitengestaltung in der du hinreichend sättigende Nährstoffe wie Eiweiß, Ballaststoffe und Vitalstoffe zu dir nimmst.  Dann bist du lange satt, der Blutzuckerspiegel stabilisiert sich und du musst dir keine Gedanken über Zwangspausen machen. Dein Heißhunger wird mit der Zeit wie von Zauberhand verschwinden (Hier findest du einen Beitrag dazu). Sei achtsam beim Essen und versuche das Nebenbei-Essen möglichst zu vermeiden.  

Wenn du dennoch Hunger hast, dann iss etwas und lerne daraus (vielleicht hast du vorher zu wenig gegessen? Zu wenig Eiweiß, Ballaststoffe oder Vitalstoffe?). Übermäßiger Hunger steigert das Risiko für Essanfälle um ein Vielfaches, wenn du also Krampfhaft Zwangspausen machst, ist die Gefahr groß, dass du zum Überessen tendierst.

Wenn du deinen Stoffwechsel ankurbeln willst, dann kannst du auch mal längere Essenspausen einplanen (a la Intervallfasten). Da reicht schon die kleine Version mit
14 – 16 Stunden Fastenzeit völlig aus. Mehr dazu findest du im Beitrag #10.

 

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Publiziert in Blog

 

 

Achtsamkeit – das Wort ist im Moment in aller Munde. Es scheintein regelrechtes Modewort geworden zu sein. Dabei ist das Konzept gar nicht so neu. Seit mehr als 2500 Jahren wird Achtsamkeit im Buddhismus praktiziert. 1979 entwickelte Jon Kabat-Zinn das erste Stressprogramm auf Basis des Prinzips der Achtsamkeit (mindful based stress reduction).

Aber was bedeutet Achtsamkeit eigentlich?


Photo by Lesly Juarez on Unsplash

 

„Achtsamkeit bedeutet aufmerksam zu sein.... Achtsamkeit ist die Kunst, bewusst zu leben. .. Achtsamkeit bedeutet, den Autopiloten im Alltag auszuschalten.” (Jon Kabat-Zinn)

 

Das bedeutet, dass wir aufhören uns über das Gestern und das Vorher zu ärgern und uns über das Später oder Morgen Gedanken zu machen. Was zählt ist das JETZT.

Um 1990 entwickelte Jean Kristeller dieses Achtsamkeitsprogramm weiter und es entstand das Konzept mindful based eating (achtsam essen). Seit damals konnten mehrere Studien die positive Wirkung beider Programme wissenschaftlich belegen. In unterschiedlichen Studien konnte nachgewiesen werden, dass die Methode des achtsamen Essens langfristige Erfolge hat, wohingegen 90% der Diätprogramme oder Programmezur Ernährungsumstellung scheitern und TeilnehmerInnen nach spätestens einem Jahr ihr Ausgangsgewicht wiedererlangt haben.

Du fragst dich was der Grund dafür ist?  Was schätzt du, wie oft du nebenbei isst?  Und was schätzt du, wie oft du aus purer Gewohnheit im Kino Popcorn kaufst oder einen Kuchen zum Kaffee isst?

 

90 Prozent unseres Verhaltens wird durch unsere Gewohnheiten gesteuert.

 

Du bist gerade auf dem Weg nach Hause. Diesen Fußweg kennst du schon in- und auswendig – du gehst ihn jeden Tag. Du musst dich also nicht mehrauf deinen Weg konzentrierenund so gehst du deine heutigen Tätigkeiten oder deine heutige Präsentation noch einmal gedanklich durch. Was hast du gut gemacht und wo hättest du vielleicht noch konkreter sein müssen? Auf einmal stehst du vor deiner Eingangstüre und kannst dich gar nicht mehr bewusst an deinen Weg erinnern. Du hast den Bäcker an derEckegar nicht registriert und auch die spielenden Kinder sind dir nicht aufgefallen. 

Kennst du diese oder eine ähnliche Situationen? Unsere Morgenroutine, das Autofahren sowie viele Tätigkeiten unseres täglichen Lebens, ebenso wie unser Essverhalten sind durch Gewohnheiten gesteuert. Diese Gewohnheiten sind fest in uns verankert, so fest, dass sie uns noch nicht einmal bewusst sind.

 

Photo by nrd on Unsplash

Beim Abnehmen beschäftigen wir uns mit Lebensmitteln aber nicht mit den Ursachen für unser Hüftgold. Die Ursachen liegen in unseren Gewohnheiten und ungünstigen Verhaltensmustern. Zum Beispiel eine nächtliche Attacke des Kühlschranks. Nicht die restliche Pizza war Schuld sondern dein Verhalten. Vielleicht rührt dein Kohldampf daher, dass du unter Tags nichts gegessen hast? Und was ist mit der Tüte Chips die du einfach so nebenbei gefuttert hast? Nicht die Chips sind schuld daran. Deine Gewohnheiten sind es. Die Gewohnheiten sind es, die uns den Teller leer essen und die Tüte Chips neben dem Fernsehen aufessen lassen. Wir haben nicht aufgepasst, haben „nebenbei“ oder aus Langeweile gegessen. Was bringt es dann wenn wir Chips aus unserer Küche verbannen, wenn die Chips gar nichts dafür können? Klar können wir Chips verbannen aber Lebensmittel zu vermeiden ändert nichts an unseren Gewohnheiten und somit werden wir diese nie los werden. Irgendwann schlägt dann der berühmte Schweinehund durch. Unser innerer Schweinehund, der für unsere schlechten Gewohnheiten steht. Aber diesen Schweinehund können wir umerziehen. Um unsere Verhaltensweisen zu verändern müssen wir uns mit unseren Verhaltensweisen beschäftigen und unsere Gewohnheiten verändern.

Mentale Strategien und Meditation bauen neue Gewohnheiten auf indem Sie neue Verbindungen im Gehirn schaffen. So gelingt es, alte Verbindungen (Muster) zu schwächen und neue, günstige zu entwickeln.

Du siehst, wir müssen also so Einiges lernen. Nachdem unsere Gewohnheiten ja stark unbewusst sind, müssen wir uns diese wieder bewusst machen. Dieses Bewusstmachen, das können wir mit Meditation oder Mentaltraining tun. Zunächst schaffen wir Bewusstsein für diese Gewohnheiten um sie dann später „umzupolen“. Das ist vergleichbar mit einem Trampelpfad. Stell´ dir vor, du gehst durch eine unberührte Wiesenlandschaft. Du kannst nun deine Fußspuren sehen. Je öfter du diesen Weg gehst, umso breiter wird die „Straße“ und irgendwann entsteht ein Trampelpfad, oftmals sogar ein richtiger Wanderweg. Und genau das passiert auch mit unseren Gewohnheiten – sie verankern sich durch häufiges Tun.

 

Photo by Natalia Figueredo on Unsplash

 

Nun ist es so weit. Wir sehen uns an, was du jetzt und sofort umsetzten kannst. Bitte gehe dabei Schritt für Schritt vor. Wenn du beginnst alles auf einmal umzusetzen, wird dich das überfordern. Die Gefahr, dass du dann aufhörst ist groß. Und beachte, neue Gewohnheiten etabliert man nicht von heute auf morgen. Deine schlechten Gewohnheiten haben sich immerhin auch nicht von Montag auf Dienstag sondern über Jahre entwickelt. Du solltest das Element fix in deinen Alltag einbauen und Geduld haben.

Diese Gewohnheiten können dich beim Abnehmen unterstützen:

  • Nimm dir täglich einen Moment (ca. 15 Minuten) Zeit und trainiere deine Achtsamkeit. Dazu gibt es eine Audiodatei die ich dir für diese Übung zur Verfügung stelle. Dabei handelt es sich um eine Achtsamkeitsmeditation. Diese hilft dir dabei, deine Fähigkeit zu trainieren und die ersten Schritte deines neuen Trampelpfades zu gehen. Mach das zuerst mit Anleitung. Um die Audiodatei zu erhalten, kannst du das Formular am Ende der Seite benutzen.
  • Du fühlst dich schon fit und die Meditation gelingt dir schon richtig gut? Steigere dich, indem du die Meditation ohne Anleitung machst.
  • Wenn auch das gut funktioniert, weite deine neue Gewohnheit auf das Essen aus. Beginne, dich beim Essen mit allen Sinnen auf deine Speise zu konzentrieren. Was siehst, riechst, schmeckst du? Wenn du die Mahlzeit isst, konzentriere dich bei jedem Bissen auf den Geschmack in deinem Mund. Mach das für die ersten paar Bissen von deiner Speise (circa die ersten fünf Minuten während deiner Mahlzeit). Wenn du merkst, dass dir das einfach fällt, dann beginne das Zeitfenster auszuweiten.
  • Wenn wir Meditation Spaß macht und du diese aktiver und mit vollem Körpereinsatz praktizieren möchtest, probiere dich in Yoga oder anderen Aktivitäten wie Qi Gong, Pilates & Co.
  • Versuche im Alltag immer eine Sache nach der Anderen zu machen. Wenn du liest, versuche, dich ausschließlich auf das Lesen zu konzentrieren. Wenn du mit jemandem sprichst, versuche dich auf das Gespräch zu konzentrieren und dabei deinen nächsten Termin auszublenden. Versuche wirklich im Hier und Jetzt zu sein und den Moment zu genießen. Zu deinen anderen ToDo´s kommst du ohnehin noch später 

Die von mir genannte Meditation ist die Basisübung (der Grundbaustein) auf der viele weitere Übungen aufbauen. Im Kurs achtsam essen führen wir wöchentlich neue Übungen durch, die du als Audiodatei mit nach Hause nehmen kannst. Daneben erhältst du noch viele weitere Übungen und Tools um deine Achtsamkeit zu trainieren und zu lernen, neue günstige Essgewohnheiten zu entwickeln.

 


Achtsam essen - der KURS

Achtsam essen kannst du im Selbststudium erlernen. Aus Erfahrung weiß ich aber, dass es leichter klingt als es tatsächlich ist. Meine Erfahrung hat gezeigt, dass es am einfachsten geht, wenn du in einer Gruppe dabei unterstützt wirst und in den ersten Wochen "bei der Hand genommen wirst" um die Grundlagen Schritt für Schritt unter Anleitung zu erlernen. Dazu biete ich ab Februar den 8 Wochen KURS „ACHTSAM ESSEN an. Sichere dir am besten noch heute deinen Platz und mache die ersten Schritte gemeinsam mit "Gleichgesinnten".

 

 

Hole dir das ACHTSAM ESSEN online Training

Du erhälst das ACHTSAM ESSEN AUDIOFILE. Darüber hinaus erhältst du eine ACHTSAM ESSEN ANLEITUNG mit wertvollen Tipps zur Umsetzung. Du willst noch heute starten? Fülle das Formular aus und schon kann es losgehen!

 

 

 

 

 

Publiziert in Blog
Donnerstag, 11 Oktober 2018 04:42

#12 - Genussvoll abnehmen - so geht´s

Das hast du in meinen letzten Blogeinträgen gelesen:

  • #4 Ernährungstip gefällig? : Die Umsetzung von allgemeinen Ernährungstipps zum Abnehmen funktionieren oftmals nicht langfristig weil diese Tipps kopfgesteuert sind. Unser Essverhalten ist aber durch Emotionen gesteuert. Insofern wird es nicht lange gut gehen statt "Schokolade einen Apfel" zu essen. Die Folge: Demotivation? Essanfall?
  • #5: Verbote Teil 1 - das "Eh-scho-wurscht-Prinzip": Verbote können nicht über einen langen Zeitraum aufrechterhalten werden. Irgendwann greifst du zu einem Keks. Nachdem du den ersten Keks gegessen hast, kommt der Zweite und der Dritte weil´s "eh schon wurscht ist". Das Ganze endet häufig in einer Essattacke, bevor dann am Morgen die nächste Diät „angesagt“ ist. Die Folge: Demotivation? Frust? Selbstzweifel?
  • #6: Darum nimmst du nicht ab obwohl du weniger isst als Andere!: Ständiges Diätverhalten führt dazu, dass dein Stoffwechsel träge wird. Dein Körper verbrennt kein Fett mehr, nein er speichert es und zwar so viel wie möglich. Irgendwann isst du weniger als Andere und nimmst dennoch nicht ab. Die Folge: Demotivation? Angst? Frust?
  • #7 - Diäten und die Sache mit den rosa Elefanten: Je mehr du dir Lebensmittel verbietest, desto höher wird dein Verlangen danach. Irgendwann wirst du dem Verlangen nachgeben. Die Folge: Frust? Essanfall? Selbstzweifel?
  • #8 - Was Verdauungsprobleme, Übergewicht oder Stress mit Yoga zu tun hat: Du ertappst dich manchmal dabei, dass du gedanklich schon wieder beim nächsten Termin bist anstatt das nette Gespräch und dein Mittagessen zu genießen? Mit Achtsamkeit lernst du deine Aufmerksamkeit auf das Hier und Jetzt zu lenken und den Moment zu genießen.
  • #9 - Achtsames Essen - was soll das sein?: Meine Geschichte und wie ich zu achtsamen Essen gekommen bin.
  • #10 - Intervallfasten - ein Blick hinter die Kulissen: Was es mit Intervallfasten auf sich hat und wie ich diesen Trend als Ernährungspsychologin bewerte.
  • #11 - Mache DAS auf keinen Fall wenn du abnehmen möchtest!: Abnehmen bedeutet für die meisten Personen Verzicht, Verbote und wenig Genuss. Das muss es aber ganz und gar nicht sein! Folge: Demotivation? Frust?

 

In all diesen Beiträgen habe ich euch erklärt, warum das übliche Diätverhalten langfristig nicht funktioniert. Man könnte sich jetzt folgende Fragen stellen:

  • Wie soll ich langfristig abnehmen wenn ich keine Diät mache und es keine Verbote gibt?
  • Ohne Diät esse ich doch genau das, was ich nicht essen darf. Dann esse ich noch mehr Ungesundes als zuvor. Brauchen Menschen nicht irgendwelche Richtlinien um auf "der Spur" zu bleiben?
  • Ich vertrau mir nicht, was, wenn dann zunehme?
  • Wie soll das gehen? Wie kann ich "anders" abnehmen?

Ich möchte dir folgende Gegenfragen stellen:

  • Willst du ein Leben lang irgendwelche Richtlinien oder Regeln befolgen?
  • Willst du dein Leben lang Kalorien oder Punkte zählen?

Ich weiß nicht, wie du diese Frage beantwortest, aber ich denke, der Großteil der Menschen will das nicht. Schon alleine deshalb weil es anstrengend ist, ständig an Kalorien oder Punkte zu denken, ständig planen zu müssen und etwas umzusetzen was vielleicht gar nicht in den eigenen Alltag passt. Das Scheitern ist vorprogrammiert und der Frust ebenfalls.

Es ist Zeit für einen neuen Weg ...

Es ist Zeit, nicht ständig über Lebensmittel, Vorgaben und Richtlinien zu sprechen sondern wieder über das Essen selbst. Über das WIE des Essens.

In meinen Beiträgen wird euch sicherlich der Begriff des achtsamen essens schon aufgefallen sein. Der Ansatz geht sprichwörtlich über den Tellerrand hinaus. Im Gegensatz zu Diäten stehen beim achtsamen essen nicht irgendwelche Lebensmittel im Vordergrund. Vielmehr geht es darum, eine besondere Art der Aufmerksamkeit zu entwickeln und bewusst zu essen.

Du lernst auf deine Körpersignale zu hören, das natürliche Gefühl von Hunger und Sättigung zu spüren und auf die Lebensmittel zurückzugreifen, die dir gut tun. Achtsam essen (oder intuitives essen) lenkt deine Aufmerksamkeit weg von Ratgebern, Medien, Kalorientabellen oder Empfehlungen und hin zu dir. Du wird dabei dein eigener Ernährungsexperte. Du lernst, dir selbst zu Vertrauen.

Die Aufmerksamkeit wird dabei auf folgende Fragen gelenkt:

  • Wann esse ich?
  • Warum esse ich?
  • Bin ich tatsächlich hungrig oder habe ich nur Gusto?
  • Wie merke ich, dass ich hungrig bin?
  • Wie geht es mir nach dem Essen?
  • Welche Lebensmittel und Speisen tun mir gut?
  • Nach welchen Lebensmitteln oder Speisen fühle ich mich matt und müde?
  • Wie schmeckt/riecht das Essen?
  • Woran merke ich, dass ich satt bin?
  • Welche Gedanken oder Gefühle verbinde ich mit dem Essen?
  • Wo bin ich mit meinen Gedanken wenn ich esse?
  • Wann haben ich einen besonders grossen Gusto auf bestimmte Speisen?
  • ...

WIE KANN MAN ACHTSAM ESSEN LERNEN?

Das tolle am achtsamen essen ist, dass du die Prinzipien sofort, immer und egal wo du bist, umsetzten kannst. Du bist nicht an bestimmte Rezepte oder Lebensmittel gebunden.

Starte am Besten noch Heute

  1. Übe dich in Achtsamkeit
  2. Nimm dir Zeit beim Essen
  3. Schluss mit der Diätpolizei 
  4. Iss wenn du hungrig bist (und zwar wenn du moderat hungrig bist)
  5. Höre auf zu essen wenn du satt bist (satt ist nicht gleich voll)
  6. Genieße jeden Bissen deines Essens. Konzentriere dich beim Essen auf das was du isst (Geschmack, Geruch, Konsistenz)
  7. Achte darauf, wie es dir nach der Mahlzeit geht/wie du dich fühlst

Suche dir eines der Prinzipien aus und beginne noch heute, daran zu arbeiten (am Besten startest du bei Punkt 1 - denn das ist die Basis des achtsamen essens).

In meinen nächsten Beiträgen werde ich auf jedes dieser Prinzipien näher eingehen. Du erhältst wertvolle Tipps und Inputs zum achtsamen essen. Ich werde dich dabei unterstützen, die einzelnen Prinzipien umzusetzen und diese zu erlernen. Natürlich werde ich auch auf die damit verbunden Schwierigkeiten im Alltag eingehen.

Um dir den Einstieg zu erleichtern, habe ich dir das ACHTSAM ESSEN online Training erstellt. Darin ist alles enthalten was du für einen erfolgreichen Start benötigst. Zu Beginn erhältst du das ACHTSAM ESSEN AUDIOFILE um bei Punkt 1 "Übe dich in Achtsamkeit" zu beginnen. Im weitern Verlauf erhältst du über den Zeitraum von 4 Wochen Post von mir mit weiteren Schritten zur Umsetzung. Du willst noch heute starten? Fülle das Formular am Ende der Seite aus und schon kann es losgehen!

 

 


Achtsam essen - der KURS

Achtsam essen kannst du im Selbststudium erlernen. Aus Erfahrung weiß ich aber, dass es leichter klingt als es tatsächlich ist. Meine Erfahrung hat gezeigt, dass es am einfachsten geht, wenn du in einer Gruppe dabei unterstützt wirst und in den ersten Wochen "bei der Hand genommen wirst" um die Grundlagen Schritt für Schritt unter Anleitung zu erlernen. Dazu biete ich ab Februar den 8 Wochen KURS „ACHTSAM ESSEN an. Sichere dir am besten noch heute deinen Platz und mache die ersten Schritte gemeinsam mit "Gleichgesinnten".

 

 

Hole dir das ACHTSAM ESSEN online Training

Du erhälst das ACHTSAM ESSEN AUDIOFILE. Darüber hinaus erhältst du eine ACHTSAM ESSEN ANLEITUNG mit wertvollen Tipps zur Umsetzung. Du willst noch heute starten? Fülle das Formular aus und schon kann es losgehen!

 

 

 

 

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